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urban gardening – mein Balkongarten http://www.meinbalkongarten.de Gartenexperimente auf einem Stadtbalkon Wed, 06 Apr 2016 17:57:05 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.4.34 Der Ökolöwe macht euch die Fassade grün http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2015/der-oekoloewe-macht-euch-die-fassade-schoen/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2015/der-oekoloewe-macht-euch-die-fassade-schoen/#comments Wed, 01 Jul 2015 05:56:59 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=1907 mehr ]]> Weinblätter in leichter Rotfärbung

Wilder Wein ist für Fassadenbegrünung ideal geeignet. Quelle: knipseline / pixelio.de

Leipzig soll grüner werden. Mit dem Projekt „Kletterfix – Grüne Wände für Leipzig“ unterstützt der Ökolöwe alle Leipzigerinnen* beim Anlegen von Fassadenbegrünungen. Gefördert wird es vom Amt für Stadtgrün und Gewässer der Stadt Leipzig, da es im Luftreinehalteplan der Stadt verankert ist. Jede Hauseigentümerin, aber auch jeder Mieter kann sich für das Projekt anmelden. Der Verein Ökolöwe hilft euch, die Voraussetzungen zu klären und unterstützt dabei, die richtigen Pflanzen für den jeweiligen Standort und eure Vorstellungen zu finden. Im Stadtgarten Connewitz könnt ihr euch fünf Pflanzen abholen, mit denen ihr zur Verbesserung des Mikroklimas in der Stadt beitragen könnt.

Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten

Fassadenbegrünung sieht nicht nur schön aus, sie kann auch was. Zum einen trägt sie zur Feinstaubentlastung und somit zu einem besseren Klima in der Stadt bei. Insekten und Vögel nutzen die neu gewonnene Natur als Nistplätze und zur Futtersuche. Und es entstehen neue Biotope mitten in der Stadt. Zum anderen schützt die Blätterschicht die Wand vor extremen Temperaturschwankungen. An heißen Sommertagen kühlt der Schatten der Blätter, im Winter halten immergrüne Kletterpflanzen die Wärme in der Wand zurück. Auch großflächige Graffitiflächen bietet ein Haus mit einer straßenseitigen Fassadenbegrünung nicht mehr.

Fassadenbegrünung

Farbgestaltung mit verschiedenen Kletterpflanzen. Quelle: tataaa / pixelio.de

Die Mitarbeiterinnen des Vereins Ökolöwe sagen euch, was ihr beachten müsst. Wollt ihr zum Beispiel auf der Straßenseite die Fassade verschönern, muss gegebenenfalls die Stadtverwaltung gefragt werden, weil ihr ja aus dem Fußweg eine Pflanzgrube ausheben müsst. Auch wenn ihr als Mieter eine Fassaden­begrünung anlegen wollt, ist das möglich. Ihr könnt euch am 8. Juli und am 12. August im Stadtgarten Connewitz beraten lassen. Außerdem ist der Kletterfix-Infostand immer mal wieder bei verschiedenen Stadt(teil)festen zu finden. Geht einfach mal hin!

Ich finde diese Initiative wunderbar und werde demnächst mal bei meinem Vermieter nachfragen, was er davon hält.


*Ich nutze zum Zwecke der besseren Lesbarkeit bei Personenbezeichnungen, falls es sich nicht um eine konkrete Person handelt, entweder die weibliche oder die männliche Form. Es sind aber ausdrücklich alle Menschen gemeint.

 

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Vorfreude http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2014/vorfreude/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2014/vorfreude/#respond Thu, 05 Jun 2014 05:28:30 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=1546  

Himbeere auf dem Balkon

Seit drei Jahren wächst die Himbeere jetzt in einem Kübel auf dem Balkon. Im ersten Jahr konnten wir genau eine Himbeere ernten. In diesem Jahr trägt sie so gut, dass alle naschen können. Lecker!

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Die wunderbare Vielfalt des Urban Gardening http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2014/die-wunderbare-vielfalt-des-urban-gardening/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2014/die-wunderbare-vielfalt-des-urban-gardening/#respond Mon, 20 Jan 2014 09:01:31 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=1447 mehr ]]> urban gardening Buchtipp
Urban Gardening ist ein neuer Trend. Wirklich? Nein. Stadtgärten gab es schon immer. Naja, zumindest gibt es sie schon ziemlich lange. Anja Klein (Text) und Andreas Lauermann (Fotos) zeigen, dass das Thema „Urban Gardening“ wunderbar vielfältig und keineswegs neu ist.

In Ihrem Buch „Urban Gardening. Gärtnerglück für Großstadtpflanzen.“ werden Schrebergärten, Dachgärten, Balkongärten und andere Gartenformen vorgestellt. Mit mitreißenden Texten und wunderbaren Fotos werden die grünen Oasen in der Stadt gezeigt. Die Gärtner scheint dabei die Sehnsucht nach mehr zu verbinden. Viele der im Buch vorgestellten Gärtner erzählen davon, wie sie auf Fensterbrett oder Balkon mit einer einzigen Pflanze begonnen haben und sie dann immer größere Sehnsucht nach mehr Platz zum Gärtnern bekamen. Auch eine Gartenvergangenheit scheint die urbanen Gärtner zu verbinden. Es ist schon auffällig, dass viele von ihnen Kindheitserinnerungen an die Gärten ihrer Eltern oder Großeltern teilen.

Neben den Schrebergärten, die es ja schon lange gibt, werden in dem Buch zahlreiche neue Möglichkeiten des Gärtnerns in der Stadt vorgestellt. Neben dem Garten auf der Dachterrasse, dem Balkon oder im Hinterhof werden auch ungewöhnlichere Projekte gezeigt. Zum Beispiel der Garten, den eine Agentur auf dem Dach für seine Mitarbeiter anlegt. Oder ein Garten auf einem Supermarktdach in London. Das Gemüse wird dann gleich im Supermarkt verkauft. Auch Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel auf der Reeperbahn oder dem ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof, werden vorgestellt. Eine Stadtimkerin erklärt, wie sie zu ihrer Dachimkerei kam. In dem Buch erfährt man außerdem, wie man einen Garten im Einkaufswagen oder in einem Schlagloch anlegt.

In jedem Kapitel sind Anleitungen und Tipps für erfolgreiches Stadtgärtnern enthalten: Miniteiche, Insektenhotels, Gewächshaus aus alten Fenstern, Bewässerungssysteme, Hochbeet, Bienenkiste und natürlich Samenbomben, die in keinem Buch über urbane Gärten fehlen dürfen.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch, dass die ganze Vielfalt des Urban Gardening zeigt.

Das Buch kann man direkt beim Verlag bestellen oder hier:

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Himbeerernte beginnt http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2013/himbeerernte-beginnt/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2013/himbeerernte-beginnt/#respond Wed, 03 Jul 2013 09:30:29 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=1189 mehr ]]> Auf dem Balkon haben wir bereits die ersten Himbeeren geerntet. Im letzten Jahr war die Himbeere noch etwas mickrig, aber jetzt ist sie prächtig gewachsen und lässt auf eine reiche Ernte hoffen. Die Kinder gehen jetzt schon lieber auf den Balkon naschen, als zur Süßigkeitenschublade. Die tollste Schokolade der Welt kann nicht mit süßen, saftigen Himbeeren mithalten. Also wenn es euer Balkon zulässt: Pflanzt eine Himbeere!

Himbeere

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Gärten unterstützen http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2013/garten-unterstutzen/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2013/garten-unterstutzen/#respond Mon, 13 May 2013 11:18:14 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=979 mehr ]]> Bei der Spendenplattform betterplace.org kann man jetzt auch Gartenprojekte unterstützen. Unter dem Titel „Pflanze Zukunft“ werden derzeit 21 Projekte in nah und fern vorgestellt, die unserer Unterstützung bedürfen. Man kann Geld oder Zeit spenden, um die Projekte in verschiedenen Ländern zu fördern.

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Frühlingserwachen auf dem Balkon http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2013/fruhlingserwachen-auf-dem-balkon/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2013/fruhlingserwachen-auf-dem-balkon/#comments Thu, 18 Apr 2013 09:39:50 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=889 mehr ]]> Endlich haben die warmen Tage die ersten Blüten hervorgelockt. Dank Fionas Anregung hatten wir im Herbst Zwiebeln für Frühblüher versteckt, die nun endlich blühen. Von den Krokussen sind leider nur die blauen aufgeblüht, die gelben sind „steckengeblieben“. Die Narzissen sehen leider auch nicht so toll aus. Ich glaube der lange Winter hat ihnen zugesetzt. Und die Fresien sind gar nicht aufgegangen. Vielleicht habe ich sie verkehrt herum gesteckt. Da seht ihr mal, wie grün mein Daumen ist :-/

Krokusse auf dem Balkon

Die Himbeere wächst super. Überall im Topf kommen kleine Triebe raus, auch zwischen den Krokussen:

Himbeere auf dem Balkon

Auch die Tomaten wachsen wie verrückt. Dank Garten weiß ich jetzt auch, wohin damit.

Balkontomaten

Ich sagte ja, dass ich die Gartenexperimente auf dem Balkon fortführen werde, deshalb wächst im Blumenkasten Pflücksalat:

Pflücksalat auf dem Balkon

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Kostenloses E-Book zum Thema „Urban Gardening“ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/kostenloses-e-book-zum-thema-urban-gardening/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/kostenloses-e-book-zum-thema-urban-gardening/#respond Wed, 17 Oct 2012 08:30:25 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=648 mehr ]]> Dank Daniela, die in ihrem Blog Wortakzente regelmäßig Bücher vorstellt, habe ich ein E-Book zum Thema Gärtnern gefunden, welches die Zeit kostenlos zum Download anbietet. Das Buch hat, wie sollte es anders sein, den Titel „Urban Gardening. Gärtnern in der Großstadt“ und David Hugendick schießt sich gleich im ersten Beitrag des Sammelbandes auf diesen Begriff ein. Gärtnern heißt jetzt Gardening. Zynisch polarisiert er zwischen dem Gärtnern, was die Mutti in Kittelschürze tat, und Gardening, was der avantgardistische Großstädter in Designerflanellhemd mit Manufactum-Gartengeräten betreibt. Jeder kann nun selbst einschätzen an welcher Stelle dieser Skala er oder sie sich befindet.
In den nachfolgenden Beiträgen wird die gesamte Spannbreite des Gärtnerns in der Stadt gezeigt. Es wird eine nützliche Zusammenfassung von Onlinequellen gegeben und Henry Steinbock beschreibt die Entstehung seines Tomatennetzwerkes. Es wird über Imker in Neukölln berichtet und welchen Einfluss Dachgärten auf das Mikroklima und die Kanalisation haben.
Diana Hielscher erzählt von Wochenendurlauben in ihrer Datsche, ihrem Garten draußen auf dem Land. In einem Buch über Stadtgärten dürfen natürlich die Prinzessinnengärten nicht fehlen. Auch wie ein Unternehmensgarten dem Teambuilding helfen kann, wird beschrieben.
Zeit-Redakteurin Anna von Münchhausen erklärt in ihrem Beitrag „Der Gärtner ist der Gute“ unsere Sehnsucht nach dem Garten.
Über den Anbau von Biogemüse auf verfallenden Fabrikgeländen in Detroit, einer Stadt, die einst von Motoren beherrscht wurde, berichtet Jesicca Braun. „Die Obst- und Gemüsegärten sind die Vitaminspritze, die die krankende Stadt wiederbelebt“, schreibt sie.
Alles in allem ist die Sammlung zum Thema eine sehr nette Lektüre. Man kann sie hier in verschiedenen Formaten herunterladen.

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Urban Gardening in den Slums von Nairobi http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/urban-gardening-in-den-slums-von-nairobi/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/urban-gardening-in-den-slums-von-nairobi/#comments Fri, 08 Jun 2012 05:29:20 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=348 mehr ]]> Heute wage ich einmal einen Blick über den Gartenzaun. Im nachfolgenden Artikel, den ich für Global Voices auf Deutsch übersetzt habe, wird gezeigt, wie „Urban Gardening“ Nahrungsmittelsicherheit in den Slums gewährleisten kann. Ein spannendes Thema, bei dem die Stadtgärtner aus europäischen wie auch aus afrikanischen Großstädten voneinander lernen können.

Der Artikel erschien bei Global Voicesund wurde von Juliana Rincón Parra geschrieben.

 

Kenia: „Urban Gardening“ schlägt Wurzeln

In Kenia lernen Stadtbewohner verschiedene Techniken, Nahrungsmittel für den Verzehr oder Verkauf selbst auf kleinem Raum anzubauen. Für Menschen mit einem geringen Einkommen, kann „Urban Gardening“ (also Stadtgärten) ein Weg zu Nahrungsmittelsicherheit sein. Die nachfolgenden Videos zeigen, wie Pflanzen in Containern mit wenig Platz und Ressourcen angebaut werden können.

Aus der Dokumentation „God save the green“ (Gott schütze das Gemüse) von „Mammut Film Production“ von Michele Mellara und Alessandro Rossi stammt dieser kurze Ausschnitt über Taschengärten, die es städtischen Gärtnern in Nairobi erlauben, auf einem Quadratmeter genug Blattgemüse für eine sechsköpfige Familie anzubauen, indem sie in die Höhe gehen:

Be a Blessing Today (Sei heute ein Segen) hat eine Reihe Videos hochgeladen, die verschiedene Techniken des „Urban Gardening“ aus ihrem eigenen Garten in Kenia zeigen. Eine davon ist die oben gezeigte Taschenmethode, mit einigen Verbesserungen, die die Bewässerung einfacher machen:

Zwei andere Methoden, die von „Be a Blessing“ geziegt werden, sind die Hochbeete und der Treppengarten. Beide Arten gewinnen Platz für einfacheres Anpflanzen, indem sie Hochbeete nutzen, bei denen man sich nicht bücken muss, und die es erlauben, über Beton anzupflanzen.

Andere Techniken, die für Menschen nützlich sind, die Nahrungsmittel auf begrenztem Raum anbauen, werden von Menschen aus aller Welt auf YouTube geteilt. Das folgende Video zeigt zum Beispiel, wie alte Plastikflaschen genutzt werden, um Gemüse in einem vertikalen Garten anzubauen:

Hier werden Pflanzen auf und in einem Plastikcontainer aus einer großen Wasserflasche angepflanzt:

Dieses Video zeigt uns, wie man auch alte Autoreifen als Gefäße für Pflanzen nutzen kann:

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Urban Gardening war Thema bei der re:publica http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/urban-gardening-war-thema-bei-der-republica/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/urban-gardening-war-thema-bei-der-republica/#comments Wed, 30 May 2012 07:19:33 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=247 mehr ]]> Britta Riley hat eine Gartenbaubewegung ins Leben gerufen, die auf der ganzen Welt Anhänger findet. Besonders in dichtbesiedelten Gebieten, in denen der Platz für einen eigenen Garten fehlt, fällt ihre Idee auf fruchtbaren (Beton)boden. Britta Riley hat Fenstergärten entwickelt. Angefangen hat alles mit alten Plastikflaschen. Jetzt hat ein Designer ein komplettes System gebaut, was auch für Leute mit nicht verfügbarem handwerklichen Geschick anwendbar ist. Anhänger des „Do it yourself“ können das System weiterhin selbst bauen, dafür gibt es Anleitungen im Internet.

Auf der Republica 2012 hat Britta Riley die Entwicklung ihres Projektes vorgestellt:

Einige Punkte ihres Vortrages haben mir so gut gefallen, dass ich sie hier gern teilen möchte:

Sie spricht von „R&D-I-Y“ (Research and Develop it yourself), was so viel heißt, wie „erforsche und entwickle es selbst„. Diesen Ansatz finde ich ganz hervorragend. Riley sagt, dass jeder das Potential hat, Ideen umzusetzen und Innovationen zu schaffen. Wir sollten aufhören, wie Konsumenten zu denken, und die Dinge selbst in die Hand nehmen.

Fenstergarten

Windowfarm; Quelle: _foam auf Flickr (CC BY-SA 2.0)

Was sich dahinter verbirgt ist der Gedanke, dass jeder die Welt ein kleines bisschen besser machen kann. Sei es durch die Mitarbeit an einem System für einen Fenstergarten, sei es durch den Verzicht auf Schokolade von bestimmten Herstellern, deren Produktionsweise man ethisch nicht vertreten kann, sei es durch Unterstützung eines globalen Kommunikationsprojektes.

Ein weiteres Thema ihres Vortrages, den ich sehr bedenkenswert fand, war: Zeige deine Fehlschläge. Britta Riley weist darauf hin, dass das Projekt so erfolgreich ist, weil die Menschen gemeinsam an einem Problem arbeiten können. Man muss bereit sein, Dinge zu veröffentlichen, die nicht funktionieren. Sie sagt: „A green thumb is not something that you’re born with. It’s something that is developed by killing plants. And than figuring out why you killed them.“ So entsteht Wissen. Man macht einen Fehler, veröffentlicht es, sucht nach Lösungen (eventuell gemeinsam mit anderen), um den Fehler in Zukunft zu vermeiden, Lösungsstrategien entstehen. Auf diese Art und Weise lernen wir voneinander.

Die Aussage, dass man nicht mit einem grünen Daumen geboren wird, finde ich übrigens sehr beruhigend!

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Am Gartenzaun von Querbeet Leipzig http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/am-gartenzaun-von-querbeet-leipzig/ http://www.meinbalkongarten.de/index.php/2012/am-gartenzaun-von-querbeet-leipzig/#comments Sat, 12 May 2012 16:11:47 +0000 http://www.meinbalkongarten.de/?p=168 mehr ]]> Früher war Schrebergarten, heute ist „urban gardening“. Auch in Leipzig engagieren sich Menschen dafür, eine Brachfläche für den Anbau von Gemüse zu nutzen. Im „Querbeet“ war heute feierliche Garteneröffnung. Dort kann man auf 5.400 m2 gemeinschaftlich gärtnern. Der Garten steht zu bestimmten Zeiten für jedermann offen. Man kann Beetpatenschaften für Kindergärten oder andere soziale Einrichtungen übernehmen, oder ein bis zu 5 m2 großes „Privatbeet“ bepflanzen. Mehr zum Konzept des Gartens könnt ihr hier nachlesen.

Besucher im Querbeet

alte Rohre als Pflanzgefäße

alte Rohre als Pflanzgefäße

In den Kisten wachsen Erdbeeren.

In den Kisten wachsen Erdbeeren.

Garten für alle

Garten für alle - Ein Schild am Eingang lädt in verschiedenen Sprachen ein.

Hochbeete

Hochbeete - mobile Pflanzflächen, da man nicht weiß, wie lange man die Fläche nutzen darf.

Mehr Hochbeete

Mehr Hochbeete

Noch mehr Hochbeete

Noch mehr Hochbeete

Privatbeet

Privatbeet

Sitzecke

Sitzecke

Trockener Südhang

Einen trockenen Südhang gibt es auch.

Kartoffeln

Kartoffeln wachsen in Säcken.

Liebe Querbeetler, ich wünsche euch viel Erfolg mit dem Garten! Falls es mir mit den Kürbissen auf dem Balkon zu eng wird, dann komme ich damit zu euch.

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