
Seit drei Jahren wächst die Himbeere jetzt in einem Kübel auf dem Balkon. Im ersten Jahr konnten wir genau eine Himbeere ernten. In diesem Jahr trägt sie so gut, dass alle naschen können. Lecker!
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In Ihrem Buch „Urban Gardening. Gärtnerglück für Großstadtpflanzen.“ werden Schrebergärten, Dachgärten, Balkongärten und andere Gartenformen vorgestellt. Mit mitreißenden Texten und wunderbaren Fotos werden die grünen Oasen in der Stadt gezeigt. Die Gärtner scheint dabei die Sehnsucht nach mehr zu verbinden. Viele der im Buch vorgestellten Gärtner erzählen davon, wie sie auf Fensterbrett oder Balkon mit einer einzigen Pflanze begonnen haben und sie dann immer größere Sehnsucht nach mehr Platz zum Gärtnern bekamen. Auch eine Gartenvergangenheit scheint die urbanen Gärtner zu verbinden. Es ist schon auffällig, dass viele von ihnen Kindheitserinnerungen an die Gärten ihrer Eltern oder Großeltern teilen.
Neben den Schrebergärten, die es ja schon lange gibt, werden in dem Buch zahlreiche neue Möglichkeiten des Gärtnerns in der Stadt vorgestellt. Neben dem Garten auf der Dachterrasse, dem Balkon oder im Hinterhof werden auch ungewöhnlichere Projekte gezeigt. Zum Beispiel der Garten, den eine Agentur auf dem Dach für seine Mitarbeiter anlegt. Oder ein Garten auf einem Supermarktdach in London. Das Gemüse wird dann gleich im Supermarkt verkauft. Auch Gemeinschaftsgärten, zum Beispiel auf der Reeperbahn oder dem ehemaligen Flughafen Berlin Tempelhof, werden vorgestellt. Eine Stadtimkerin erklärt, wie sie zu ihrer Dachimkerei kam. In dem Buch erfährt man außerdem, wie man einen Garten im Einkaufswagen oder in einem Schlagloch anlegt.
In jedem Kapitel sind Anleitungen und Tipps für erfolgreiches Stadtgärtnern enthalten: Miniteiche, Insektenhotels, Gewächshaus aus alten Fenstern, Bewässerungssysteme, Hochbeet, Bienenkiste und natürlich Samenbomben, die in keinem Buch über urbane Gärten fehlen dürfen.
Fazit: Ein rundum gelungenes Buch, dass die ganze Vielfalt des Urban Gardening zeigt.
Das Buch kann man direkt beim Verlag bestellen oder hier:
Nachdem ich heute morgen wieder eine Stunde gegen Unkraut gekämpft habe, bin ich überzeugt, dass die Hecke um Dornröschens Schloss nie und nimmer eine Rose gewesen sein kann. Es war eine Himbeere! (Wahlweise auch Zitronenmelisse oder Pfefferminze, aber die haben keine Stacheln) Wenn man nicht aufpasst hat eine Himbeerpflanze ruck, zuck den ganzen Garten zugewuchert. Ausgraben geht nicht, denn dann müsste man das gesamte Erdreich umgraben. Also bleibt nur, immer wieder die jungen Triebe abzuschneiden. Überlegt euch gut, ob ihr in eurem Garten eine Himbeere haben wollt. Der Genuss frischer Himbeeren wiegt den Kampf gegen Windmühlen (d.h. Himbeertriebe) allerdings um ein Vielfaches auf.
Hier nun einige Fotos aus dem Garten.

Rosenbeete





Pfingstrose

Lavendel

Gemüsebeet: Salat und Kartoffeln
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Improvisiertes Hochbeet für die Zucchini

Ein Rankgrüst für die Freilandgurken

Hier wachsen Tomaten und Paprika.

Blühende Erdbeeren
Vor einigen Wochen entdeckte ich zufällig bei Ebay-Kleinanzeigen einen Garten, den ein älteres Ehepaar abgeben wollte. Und jetzt haben wir einen Garten! Herrlich.
Den Garten haben wir komplett ausgerüstet übernommen, sodass wir keine großen Ausgaben haben und gleich loslegen können. Er wurde sehr gut gepflegt. Wir können gleich Beete anlegen, säen und pflanzen.
Hier ein erstes Foto. Weitere folgen in den kommenden Wochen.

Natürlich werde ich weiter über die Gartenexperimente auf dem Balkon berichten. Aufmerksame Leser haben vielleicht bemerkt, dass sich das Menü oben verändert hat. Alle Artikel, die bisher in der Kategorie „Im Garten“ veröffentlicht wurden, habe ich in die Kategorie „Auf dem Balkon“ verschoben. Auf der Seite „Im Garten“ findet ihr also ab jetzt die Berichte aus dem Kleingarten.
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Immertragende hängende Erdbeeren.

Tomaten

Tomaten
Auf der Republica 2012 hat Britta Riley die Entwicklung ihres Projektes vorgestellt:
Einige Punkte ihres Vortrages haben mir so gut gefallen, dass ich sie hier gern teilen möchte:
Sie spricht von „R&D-I-Y“ (Research and Develop it yourself), was so viel heißt, wie „erforsche und entwickle es selbst„. Diesen Ansatz finde ich ganz hervorragend. Riley sagt, dass jeder das Potential hat, Ideen umzusetzen und Innovationen zu schaffen. Wir sollten aufhören, wie Konsumenten zu denken, und die Dinge selbst in die Hand nehmen.
Was sich dahinter verbirgt ist der Gedanke, dass jeder die Welt ein kleines bisschen besser machen kann. Sei es durch die Mitarbeit an einem System für einen Fenstergarten, sei es durch den Verzicht auf Schokolade von bestimmten Herstellern, deren Produktionsweise man ethisch nicht vertreten kann, sei es durch Unterstützung eines globalen Kommunikationsprojektes.
Ein weiteres Thema ihres Vortrages, den ich sehr bedenkenswert fand, war: Zeige deine Fehlschläge. Britta Riley weist darauf hin, dass das Projekt so erfolgreich ist, weil die Menschen gemeinsam an einem Problem arbeiten können. Man muss bereit sein, Dinge zu veröffentlichen, die nicht funktionieren. Sie sagt: „A green thumb is not something that you’re born with. It’s something that is developed by killing plants. And than figuring out why you killed them.“ So entsteht Wissen. Man macht einen Fehler, veröffentlicht es, sucht nach Lösungen (eventuell gemeinsam mit anderen), um den Fehler in Zukunft zu vermeiden, Lösungsstrategien entstehen. Auf diese Art und Weise lernen wir voneinander.
Die Aussage, dass man nicht mit einem grünen Daumen geboren wird, finde ich übrigens sehr beruhigend!
]]>Breckwoldt beschreibt in seinem Buch, wie man den kleinen Raum in der Stadt ideal nutzt. Er erklärt verschiedene Anzucht- und Bewässerungsmethoden, was es auch dem Gartenanfänger ermöglicht, mithilfe dieses Buches das Vorhaben DIY-Garten zu verwirklichen. Ein Aussaat- und Anbaukalender hilft bei der Planung des Gartenjahres auf dem Balkon.
Ausführlich erläutert der Autor zahlreiche Pflanzenarten. Von Salaten und Kräutern über Tomaten und Möhren bis zu essbaren Blüten und Beerenobst werden die Ansprüche der Pflanzen genau unter die Lupe genommen. Breckwoldt beschreibt die jeweilige Pflanze und gibt Auskunft über deren gesundheitlichen Wert. Des Weiteren beschreibt er den Anbau und die Ernte und weist auf empfehlenswerte Sorten hin. Auch eine Angabe zur Mischkultur gibt es, d.h. mit welchen anderen Sorten sich die Pflanze gut verträgt. Ausführlich wird in „Der Selbstversorger Balkon“ auch über das Thema Düngung gesprochen.
Auch zur Verwertung der Ernte gibt es ein Kapitel. Neben vielen anderen Rezepten wird hier erklärt, wie man Tomaten richtig trocknet oder Kräuter am besten einfriert.
Das Buch wird abgerundet durch zwei Reportagen über einen Balkongarten in Hamburg und den Prinzessinengarten in Berlin.
Fazit: Gutes Buch für Anfänger und solche die wissen wollen, wie man auf einem Balkon gärtnert.
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Besucher im Querbeet

alte Rohre als Pflanzgefäße

In den Kisten wachsen Erdbeeren.

Garten für alle - Ein Schild am Eingang lädt in verschiedenen Sprachen ein.

Hochbeete - mobile Pflanzflächen, da man nicht weiß, wie lange man die Fläche nutzen darf.

Mehr Hochbeete

Noch mehr Hochbeete

Privatbeet

Sitzecke

Einen trockenen Südhang gibt es auch.

Kartoffeln wachsen in Säcken.
Liebe Querbeetler, ich wünsche euch viel Erfolg mit dem Garten! Falls es mir mit den Kürbissen auf dem Balkon zu eng wird, dann komme ich damit zu euch.
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