
Die Mini-Möhren wurden an Ort und Stelle (nachdem wir sie abgespült hatten) verspeist. Lecker!

Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen:

Auch anderes Gemüse wurde abgeerntet:

Was jetzt noch im Garten steht und den Frost hoffentlich aushält: Sellerie, Möhren und Mangold. Der Spinat ist winterfest. Ihm sollten die Temperaturen nichts anhaben können.
]]>Ich habe den Kompost durchgeworfen und auf die Beete verteilt. Auf unser erstes Beet haben wir Möhren und Zwiebeln gesät. Es waren bereits zwei Erdbeerbeete angelegt, die gepflegt werden mussten. Alle alten Blätter wurden entfernt und die Erde etwas gelockert. Außerdem habe ich einen Kartoffelacker angelegt. Ich hoffe, dass die Kartoffeln vergleichsweise wenig Arbeit machen. Also habe ich gleich zwei Zeilen Kartoffeln gelegt. Auf einer kleinen Ecke, die übrig blieb, habe ich noch Pflücksalat gepflanzt.
Die Vorbesitzer des Gartens waren Rosenliebhaber, sodass ich einen Garten mit 94 (!) Rosen übernommen habe. Diese habe ich verschnitten sowie auch den Lavendel, der auch beim Abschneiden schon herrlich geduftet hat und der bereits wieder austreibt.
Das Unkraut in den Blumenbeeten habe ich erstmal großzügig ignoriert.
Gelernt habe ich in der ersten Woche:
1. Ein Garten ersetzt ein Fitnessstudio.
2. Ich (Sportbanause und Schreibtischtäter) verstehe jetzt, wieso Menschen freiwillig und völlig ohne Grund ins Fitnessstudio gehen, denn körperliche Arbeit fühlt sich ganz gut an. Aber ins Fitnessstudio gehe ich trotzdem nicht – siehe Punkt 1.
3. Man wird ständig von Nachbarn (die im Kleingartensprech „Gartenfreunde“ heißen) von der Arbeit abgehalten. Der Plausch am Gartenzaun bleibt natürlich nicht aus. Wir wurden von allen sehr nett begrüßt!
So, und nun gibt es natürlich noch Fotos aus dem Garten.

Blaustern, Zilla, Scilla - diese Blume hat viele Namen

Die Bienen mögen die Blütenpracht.

Wo vorher Blaustern die Beete mit blauem Schimmer überzog, ist jetzt die Traubenhyazinthe.

Narzissen

Tulpen

Mandelbäumchen

Kirschblüten kurz vorm Aufblühen

Kartoffelacker und Erdbeeren davor und dahinter
Hier liefern sich Kürbis und Kapuzinerkresse einen Kampf um den Platz im Topf.

Kürbis und Kresse - erinnert an Goliat und David

Kämpfen um Platz im Pflanztopf - Kresse und Kürbis
Die Möhren sind auch schon gewachsen. Leider sehen viele sehr kümmerlich aus. Deswegen haben wir noch einmal nachgelegt. Da der Koriander nur in die Höhe geschossen ist, aber nicht das von mir heiß begehrte Kraut geliefert hat, wurde er kurzerhand rausgeschmissen. In dem Topf wachsen nun Möhren.

Möhren wachsen bei uns in einer Holzkiste

Die Nachzügler

Irrläufer - eine Karotte hat sich zu den Sonnenblumen verirrt