Neben meinem neu (oder überhaupt erst) entdeckten Hobby, dem Gärtnern, habe ich natürlich einen Job, der mir sehr viel Freude bereitet. Ich bin freie Journalistin und darf mich mit den verschiedensten Themen beschäftigen. In dieser Woche führte mich ein Auftrag ins Deutsche Kleingärtnermuseum. Zugegeben, obwohl ich einen Minigarten und sogar ein Gartenblog habe, kann ich gewisse Vorurteile in Bezug auf Kleingartenanlagen nicht leugnen. Der Besuch des Museums war mein Freu-Moment der Woche, da ich die Kleingartenanlage als solche nun vor dem Hintergrund ihrer Geschichte etwas anders sehe. Am Mittwoch um die Mittagszeit sah ich mir die Räume und die Außenanlagen des Museums bei schönstem Wetter an und es war wirklich ein netter Ausflug. Das Museum ist nicht sehr groß, gibt aber einen ausführlichen Überblick über Entstehung und Entwicklung der Kleingartenanlagen. Es ist in der denkmalgeschützten Gartenanlage „Dr. Schreber“ in Leipzig zu finden. An den Gärten des Hauptweges sind Schilder angebracht, auf denen die Geschichte und die Eigentümer des einzelnen Gartens aufgeführt sind. Meine Entdeckung dieses Tages: Der Name Brockhaus auf einem der Gartenschilder:

Brockhaus im Schrebergarten
PS: Die Museumsleiterin hat mir verraten, dass die nächste Sonderausstellung das Thema „Gartenzwerge“ behandelt. Das werde ich mir auch anschauen müssen, denn da gibt es bei mir ordentlich Vorurteile aufzuräumen.
]]>
Freitag ist Freutag
Heute ist Freutag und es gab in der letzten Woche viele Dinge, über die ich mich gefreut habe. Zum Beispiel über unsere schöne Einschulungsfeier oder darüber, das das Kind die Schule toll findet.
Aber da dies ja ein Gartenblog ist, will ich euch auch mal wieder etwas erfreuliches aus dem Garten berichten. Im September ist man ja in Gedanken schon fast bei der Winterfestmachung des Gartens, aber auf dem Balkon tut sich noch was. Die Kapuzinerkresse hat gerade ganz viele Blüten bekommen. Etwas spät, nachdem sie den ganzen Sommer über kaum geblüht hat. Umso mehr freue ich mich darüber, dass sie es nun doch noch geschafft hat.

Kapuzinerkresse
Und eine andere Entdeckung habe ich kürzlich gemacht: Die Himbeere setzt Blüten an. Es ist natürlich zu spät, um dieses Jahr noch reife Beeren zu bekommen, aber die Hoffnung für nächstes Jahr ist jetzt umso größer. Die Pflanze, die ich von meinem Vater aus dem Garten bekommen hatte, wollte am Anfang gar nicht wachsen. Die Blätter, die schon dran waren, wuchsen eher rückwärts und der Stiel starb irgendwann ganz ab.

tot geglaubte Himbeere
Aber es kamen neue Triebe von unten heraus, die sich langsam entwickelten und nun sogar Blütenansätze zeigen. Ich hoffe also auf eine gute Himbeerernte im nächsten Jahr.

Himbeere mit Blütenansätzen
]]>

Für Kinder, und nicht nur für sie, ist die Ernte des selbst ausgesäten, gehegten und gepflegten Gemüses eine großartige Erfahrung. Warum sollte man das nicht für das „gesunde Snacken“ nutzen? Die zum Snacken angebauten Karotten und Erdbeeren auf dem Balkon zeigen, dass es wunderbar funktioniert. Im Garten der Großeltern nascht das Kind regelmäßig von Himbeer- und Brombeersträuchern. Eine gute Alternative zur Schokolade.

Gesunder Snack vom Balkon

Freitag ist Freutag
Meine Kollegin Petra Bauer hat in ihrem Blog Bauerngartenfee eine Aktion initiiert, an der ich mich gern beteilige. „Freitag ist Freutag“ heißt sie. Im Alltag vergessen wir allzu häufig die kleinen Dinge, die uns Freude machen. Zwischen Stress, Sorgen und all der schlechten Nachrichten, die oft auf uns einströmen, tut es ganz gut, an die schönen Dinge zu denken, die uns während der Woche passiert sind.
Hier nun mein „Freumoment“ der Woche: Ich bin zur Zeit mit meinen Kindern im Land-(Arbeits)urlaub. Das gute an so einem Urlaub ist, dass man sich mal einen Vormittag freinehmen kann und zum Beispiel einen Ausflug in den Wald unternehmen kann. Fahrrad, Laufrad und Kinderkutsche für die ganz kleinen rausgeholt, Picknick eingepackt und los geht’s. Der beste Spielplatz für die Kinder: ein paar Erdhaufen, die am Wegesrand aufgeschüttet waren. Berge rauf und runter rennen, in der Erde wühlen – die größte Freude für die Kinder.

Erdhaufen als Spielplatz
Außerdem schön bei Waldausflügen: Kletterbäume suchen, Frösche beobachten, Picknick machen, Blätter in einen Bach werfen und beobachten, wie die wegschwimmen, Pilze suchen. Noch schöner: Pilze finden. (Hat dieses Mal leider nicht geklappt)
Nicht so schön: Mücken vertreiben.
]]>