), dachte ich, ich lasse mich mal überraschen. Und das was in dem Paket war, passt ganz gut.
Es enthielt vier Kräutersamen: Schnittknoblauch, Salbei, Petersilie und Liebstöckel. Diese kommen gleich in das Kräuterbeet, was ich in diesem Jahr anlegen will. Außerdem bekam ich einen Erdbeerspinat, den ich mir selbst wahrscheinlich nicht gekauft hätte, aber nun einmal ausprobieren werde. Die Pflücksalatmischung geht ja eigentlich immer, sowohl auf dem Balkon als auch im Garten.
Der Großteil der Samen waren Blumen. Keine der Sorten habe ich schon, deshalb ist es eine gute Auswahl, die ich sicher probieren werde, zum Beispiel: Vergissmeinnicht, Bartnelken, Schleierkraut, Fuchsschwanz und Lupine.
Nun darf ich noch zwei Gartenbloggerinnen nominieren, die auch das Samenpaket erhalten. Ich möchte den ersten Frühlingsgruß an Stephanie von „muss noch gießen“ schicken, damit sie die Fläche ihres alten Pools bepflanzen kann. Den zweiten Frühlingsgruß möchte ich gern Anja aus dem „kleinen Horrorgarten“ schicken.
Happy Gardening, allerseits!
]]>Ganz ohne Gemüse geht es natürlich nicht, deshalb bekommen Eichblattsalat, Physalis und Chili einen Platz im Balkongarten. Außerdem habe ich weiterhin die Himbeere, welche in diesem Jahr sehr gut trägt, und zwei Erdbeertöpfe.

Das Pflanzregal ist mit Kräutern gefüllt: marokkanische Minze, Rosmarin, Salbei, Dill, Thymian, Basilikum, Schnittlauch und Oregano.

Mit meinen Balkonkästen habe ich es mir einfach gemacht. In zwei Kästen habe ich ein Saatband mit einer Mischung roter Balkon- und Kübelpflanzen gelegt und hoffe, dass daraus was wird. Es sind zumindest einige Pflanzen aufgegangen.

Im dritten Kasten wachsen, wie jedes Jahr, Verbenen. Sie mögen die pralle Sonne, die sie hier auf der Balkonbrüstung fast den ganzen Tag bekommen. Nur trocken stehen dürfen sie nicht und man sollte ab und an ein paar Minuten dazu nutzen, um die verblühten Blütenstände zu entfernen.

In diesem Jahr habe ich endlich auch einmal die Ampel bepflanzt und zwar mit einer dreifarbigen Pelargonie und Zauberschnee. Beim Zauberschnee dachte ich, er wäre auch eine Hängepflanze, habe dann aber gelesen, dass er aufrecht wächst. Naja, wächst er eben nach oben. Schön sieht er allemal aus.

Am Rand meines Minikompostes habe ich Goldmohn gesät. Daneben wächst die Duftwicke am Rankgitter hoch. Und in dem dritten großen Kübel wachsen Wunderblumen. Diese stelle ich später in die Schattenecke das Balkons, denn sie mögen es dunkel.

Ich freue mich in diesem Sommer auf ein kunterbuntes Blütenmeer auf dem Balkon.
]]>Im Aussaatkalender habe ich den Hinweis auf „Frostsaat“ gefunden. Nun ja, Pläne sind dazu da, über den Haufen geworfen zu werden. Diese Möglichkeit, schon im Januar mit der Aussaat von Gemüse oder Kräuterpflanzen zu beginnen ist für Ungeduldige, wie mich, wunderbar. Also habe ich gleich Petersilie und Dill gesät. Als Frostsaat kann man es bei 10° wohl kaum bezeichnen, aber vielleicht wird es ja doch noch einmal kalt.
Wie die Keimung funktioniert, erfahrt ihr bei der Bauerngartenfee, die das ganz toll erklärt hat!
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Lavendel in der Provence | Quelle: AJanssen bei Flickr ((CC BY-SA 2.0)
Nun, auf meinem Balkon wächst dieses Gestrüpp:

Lavendel auf meinem Balkon
Auch wenn er nicht so schön aussieht, so hat der Lavendel auf meinem Balkon dennoch duftende Blüten. Da ich diese Pflanze als „Gewürzlavendel“ gekauft habe, habe ich mir auch vorgenommen, den Einsatz des Lavendels als Gewürz zu testen. Man kann vor der Blüte zarte, junge Triebe ernten und diese als Würzkraut nutzen. Außerdem kann man die Blüten trocknen und dann später für verschiedene Gerichte oder auch als Tee verwenden. Bei meinen Recherchen ist nicht ganz klar geworden, ob Lavendel nun zu den festen Bestandteilen der „Herbes de Provence“ zählt. Selbst die deutschen, französischen und englischen Seiten von Wikipedia widersprechen einander in dieser Frage. Ganz abgesehen davon, ob er nun zu der berühmten Kräutermischung gehört, kann man den Lavendel zum Würzen benutzen und das werde ich probieren.
Heute habe ich zunächst einmal ein tolles Rezept probiert: Lavendelbutter.
Man benötigt:

ausgezupfte Lavendelblüten
Orangenblütenwasser (oder Rosenwasser) bekommt man zum Beispiel bei arabischen oder türkischen Lebensmittelhändlern.
Die blauen Lavendelblüten zieht man erst einmal aus dem Blütenstand heraus. Es ist ein wenig mühsam, lohnt sich aber.

Lavendelbutter
Die weiche Butter schaumig rühren. Danach Honig, Orangenblütenwasser und Lavendelblüten unterrühren. Kühl stellen. Auf gutem Brot oder Croissant zum Frühstück genießen. Guten Appetit!
Wenn mein Lavendel wieder Blüten hervorgezaubert hat (im Moment sieht er eher kahl aus), dann probiere ich herzhafte Lavendelbutter. Dort kommen dann andere Kräuter wie zum Beispiel Thymian hinein.
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