Zunächst habe ich mir mithilfe des Saat- und Pflanzkalenders des Gartenratgebers einen Überblick verschafft. Das sah dann so aus:

Ich habe das Ganze dann noch einmal etwas geordnet. Vielleicht wollt ihr ja auch die eine oder andere Gemüsesorte anbauen.
Gurken, Kürbis und Zucchini kann man auch im Haus vorziehen. Ich verzichte darauf, denn im letzten Jahr sind meine vorgezogenen Pflanzen wegen starken Regens eingegangen. In diesem Jahr werden diese Sorten bei mir also gleich im Garten ausgesät.
Die Zeiträume für das Pflanzen im Freiland sind sicher auch vom Wetter abhängig. Wenn es im April noch starken Frost und Schnee gibt, pflanzt man natürlich erst später.
Ich wünsche euch viel Freude und Erfolg beim Gemüseanbau! Was gibt es in eurem Gemüsegarten in diesem Jahr? Sind auch ausgefallene Sorten dabei?
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„Hinterm Stall die Blumen – Landfrauen und ihre Gärten“ von Britta Freith ist ein solches Buch. Es erlaubt uns einen Einblick in die Gärten von Landfrauen, die schon lange von eigenem Gemüse- und Obstanbau leben. Dabei ist es keine Belehrung, kein „So muss man es machen, damit es richtig ist.“ Die Frauen geben ihre Erfahrungen als Landfrauen weiter. Viele sind natürlich in der Landwirtschaft tätig. Daneben haben sie einen Nutzgarten, von dem sie sich und ihre Familien ernähren. Es werden ganz verschiedene Gärten vorgestellt – vom klassischen Bauerngarten, der von Buchshecken umrandet ist, bis zum großzügigen Landschaftsgarten.
Die Frauen erzählen, wie sie die Gärten von ihren Vorgängerinnen übernommen haben, wie sie auf Widerstände gestoßen sind, wenn sie Neues ausprobierten, aber auch, wie man sich arrangiert, wenn mehrere Generationen auf einem Hof zusammenleben. Ohne den erhobenen Zeigefinger erfährt man beim Lesen immer wieder wertvolle Tipps, die man auch im eigenen Garten anwenden kann. Von jedem Hof hat Britta Freith ein typisches Rezept mitgebracht. Zwischendurch gibt es immer wieder Philosophisches. Zum Beispiel von Leni Kühn, die Britta Freith in Bayern besuchte:
Das Bittere gehört dazu. Das Leben ist nicht immer süß, darum sollte auch das Essen nicht immer gleich sein.
So wird nicht nur über den Anbau von Gemüse und das Pflegen eines Nutzgartens berichtet, sondern Britta Freith bringt auch die philosophische Seite des Gärtnerns wunderbar zur Geltung. Denn das Nachdenken über das Leben gehört genauso zum Gärtnern, wie das Gießen und Jäten.
„Hinterm Stall die Blumen“ ist ein wunderschönes Buch, nicht nur für Gärtner. Eine absolute Leseempfehlung für die kalten Tage, die uns bevorstehen.
PS: Ein Interview zur Entstehung des Buches gibt es hier.
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