Ganz ohne Gemüse geht es natürlich nicht, deshalb bekommen Eichblattsalat, Physalis und Chili einen Platz im Balkongarten. Außerdem habe ich weiterhin die Himbeere, welche in diesem Jahr sehr gut trägt, und zwei Erdbeertöpfe.

Das Pflanzregal ist mit Kräutern gefüllt: marokkanische Minze, Rosmarin, Salbei, Dill, Thymian, Basilikum, Schnittlauch und Oregano.

Mit meinen Balkonkästen habe ich es mir einfach gemacht. In zwei Kästen habe ich ein Saatband mit einer Mischung roter Balkon- und Kübelpflanzen gelegt und hoffe, dass daraus was wird. Es sind zumindest einige Pflanzen aufgegangen.

Im dritten Kasten wachsen, wie jedes Jahr, Verbenen. Sie mögen die pralle Sonne, die sie hier auf der Balkonbrüstung fast den ganzen Tag bekommen. Nur trocken stehen dürfen sie nicht und man sollte ab und an ein paar Minuten dazu nutzen, um die verblühten Blütenstände zu entfernen.

In diesem Jahr habe ich endlich auch einmal die Ampel bepflanzt und zwar mit einer dreifarbigen Pelargonie und Zauberschnee. Beim Zauberschnee dachte ich, er wäre auch eine Hängepflanze, habe dann aber gelesen, dass er aufrecht wächst. Naja, wächst er eben nach oben. Schön sieht er allemal aus.

Am Rand meines Minikompostes habe ich Goldmohn gesät. Daneben wächst die Duftwicke am Rankgitter hoch. Und in dem dritten großen Kübel wachsen Wunderblumen. Diese stelle ich später in die Schattenecke das Balkons, denn sie mögen es dunkel.

Ich freue mich in diesem Sommer auf ein kunterbuntes Blütenmeer auf dem Balkon.
]]>Ich habe den Kompost durchgeworfen und auf die Beete verteilt. Auf unser erstes Beet haben wir Möhren und Zwiebeln gesät. Es waren bereits zwei Erdbeerbeete angelegt, die gepflegt werden mussten. Alle alten Blätter wurden entfernt und die Erde etwas gelockert. Außerdem habe ich einen Kartoffelacker angelegt. Ich hoffe, dass die Kartoffeln vergleichsweise wenig Arbeit machen. Also habe ich gleich zwei Zeilen Kartoffeln gelegt. Auf einer kleinen Ecke, die übrig blieb, habe ich noch Pflücksalat gepflanzt.
Die Vorbesitzer des Gartens waren Rosenliebhaber, sodass ich einen Garten mit 94 (!) Rosen übernommen habe. Diese habe ich verschnitten sowie auch den Lavendel, der auch beim Abschneiden schon herrlich geduftet hat und der bereits wieder austreibt.
Das Unkraut in den Blumenbeeten habe ich erstmal großzügig ignoriert.
Gelernt habe ich in der ersten Woche:
1. Ein Garten ersetzt ein Fitnessstudio.
2. Ich (Sportbanause und Schreibtischtäter) verstehe jetzt, wieso Menschen freiwillig und völlig ohne Grund ins Fitnessstudio gehen, denn körperliche Arbeit fühlt sich ganz gut an. Aber ins Fitnessstudio gehe ich trotzdem nicht – siehe Punkt 1.
3. Man wird ständig von Nachbarn (die im Kleingartensprech „Gartenfreunde“ heißen) von der Arbeit abgehalten. Der Plausch am Gartenzaun bleibt natürlich nicht aus. Wir wurden von allen sehr nett begrüßt!
So, und nun gibt es natürlich noch Fotos aus dem Garten.

Blaustern, Zilla, Scilla - diese Blume hat viele Namen

Die Bienen mögen die Blütenpracht.

Wo vorher Blaustern die Beete mit blauem Schimmer überzog, ist jetzt die Traubenhyazinthe.

Narzissen

Tulpen

Mandelbäumchen

Kirschblüten kurz vorm Aufblühen

Kartoffelacker und Erdbeeren davor und dahinter