Anja hatte ja schon auf das Bewässerungsproblem bei einem solchen Turm hingewiesen. Ich habe mich entschieden, es mit einem Rohr in der Mitte des Turmes zu versuchen. Ich habe mir im Baumarkt ein KG-Rohr besorgt und ganz viele Löcher hineingebohrt und es in der Mitte des Gitters aufgestellt. Als „Außenverkleidung“ habe ich Unkrautvlies genommen. Ich hoffe, dass es eine Weile hält.
Da mein Turm relativ groß ist (1 m hoch, Durchmesser ca. 90 cm) und wirklich viiiiel Erde hineinpasst, konnte ich sie nicht einfach irgendwo aus dem Garten nehmen, ohne ein riesiges Loch zu verursachen. Also habe ich Kokosfaser mit frischem Kompost gemischt und den Turm damit gefüllt. Das Rohr wird nun beim Giesen mit Wasser gefüllt und ich hoffe, dass das Wasser so auch im Inneren des Turmes gut verteilt wird. Bis zum Anwachsen der Pflanzen muss ich auf jeden Fall darauf achten, den Turm sehr gut zu durchfeuchten.
Wenn man einen solchen Turm baut sollte man auf jeden Fall einige Tage warten bevor man ihn bepflanzt, da die Erde ein ganzes Stück zusammenrutscht. Eventuell sollte man dann auch noch einmal Erde auffüllen. Beim Befüllen darauf achten, dass der Turm halbwegs gerade steht. Das habe ich leider nicht gemacht, weswegen ich jetzt einen total schiefen Turm im Garten stehen habe. Es soll ja Laute geben, die so etwas stört. Falls ihr zu dieser Sorte gehört, lieber von Anfang an darauf achten, wenn ihr die Erde einfüllt.
Gestern habe ich nun endlich gepflanzt. Das Pflanzen an der Senkrechten ist ein bischen kniffelig. Ich hoffe, die Pflanzen wachsen gut an. Bei den oben gesetzten Erdbeeren mache ich mir ums Anwachsen keine Sorgen, nur habe ich dort eventuell zu dicht gepflanzt. Irgendwas ist ja immer.
Ich bin sehr gespannt, ob dieses Experiment gelingt. Falls ja, wird nächstes Jahr der zweite Kompostbehälter auch noch einer neuen Funktion zugeführt.
Hat noch jemand so einen Erdbeerturm angelegt oder andere Varianten? Hattet ihr Erfolg damit und wie macht ihr es mit der Bewässerung?
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wertvolles Regenwasser (Quelle: Ricardo Stephan / pixelio.de)
Heute war ich im Baumarkt auf der Suche nach einer Regentonne für unsere Dachterrasse. Denn warum soll ich wertvolles Regenwasser an uns vorbeilaufen lassen?
Das Problem: Das Wasser muss irgendwo gesammelt werden. Ich habe bereits in mehreren Baumärkten geschaut, ob ich eine kleine handliche Regentonne finde. Nein, es gibt sie nur ab einer Größe von 200 Litern.
Kundin: Gibt es die Regenwassertonnen auch kleiner als 200 Liter?
Baumarktmitarbeiter: Das ist doch schon mikroskopisch!
Kundin: *?!%&`?
Ich meine, 200-Liter-Inhalt mag nicht viel sein, aber für so einen Balkon ist eine Tonne mit diesem Inhalt doch ziemlich groß. Schließlich will ich neben den ganzen Pflanzen und der Riesenregentonne gelegentlich auch auf dem Balkon sitzen.
Alles, was ich möchte, ist eine Regentonne, die 100 – 150l Wasser fasst. Sie sollkein Designerteil und nicht all zu teuer sein. Warum soll ich für eine kleinere Regentonne das doppelte oder dreifache zahlen? Ich will nur eine kleine (kleiner als mikroskopisch) Regentonne. Marktlücke?
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